"Riestern" im Jahr 2008
Die staatliche Riester-Förderung wartet auch 2008 wieder mit attraktiven Angeboten auf.
Die staatlich geförderte Riester Rente kann auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2007 zurückblicken. Seit dem Startschuss 2000/2001 haben sich bereits 9,7 Menschen für eine private Altersvorsorge im Zuge der Riester Förderung entschieden, allein für das 3. Quartal 2007 vermeldete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales 635.000 Neuabschlüsse. Prognosen zufolge könnte bereits im 4. Quartal die magische Grenze von 10 Millionen Verträgen geknackt werden.
Spätestens Anfang 2008 wird diese Marke dann aber wohl endgültig fallen, wird die Attraktivität der Riester-Förderung im Vergleich zu den Vorjahren doch noch einmal gesteigert. So können Vorsorger im kommenden Jahr von der höchsten Riester-Förderstufe profitieren, steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge und staatliche Zuschüsse erreichen dann das höchste vorgesehene Level. Kinderfreundlichkeit wird ebenfalls belohnt, für jedes ab 2008 geborene Kind erhalten die Eltern 300 EUR extra. Neben der Erhöhung der allgemeinen Zulage für vor 2008 geborene Kinder auf 185 EUR steigt auch die Grundzulage um 40 EUR auf 154 EUR. Um von der Förderhöchstgrenze - rund 2.100 EUR - profitieren zu können, müssen Vorsorger mindestens 4 % des Vorjahresbruttoeinkommens in ihre Riester Rente investieren. Die Liste der Vorschläge für weitere Reformen und Verbesserungen beim "Riestern" ist lang. So spricht sich beispielsweise der Sozialverband VdK dagegen aus, die private Rente auf die Grundsicherung anzurechnen. Einbußen und Belastungen für Vorsorger könnten zu einem Abschwung bei der privaten Vorsorge führen. [Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH]
Autor: LexisNexis | 11.12.2007 | 0 Kommentare | Rubrik: Private Altersvorsorge, Riester Rente

