REITs als Immobilien-Investment bald möglich?

Nach einem neuen Gesetzesentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Änderung der "Verordnung über die Anlage des gebundenen Vermögens von Versicherungsunternehmen" dürfen deutsche Versicherungsunternehmen in Zukunft auch in Real Estate Investment-Trust investieren und diese als Investition in Immobilien deklarieren.

Wie das Informationsportal "REITs in Deutschland" der Kommunikationsberatung ergo berichtet, könnten - nach Verabschiedung des Entwurfs - Investitionen in REITs wie Investitionen in Immobilien behandelt werden. Dies bringt nach Einschätzung von Experten zwangsläufig eine Gleichstellung der REITs mit Direktbesitz und Sondervermögen mit sich. Nach geltendem Recht ist es Versicherungsunternehmen erlaubt, bis zu 25 % ihres Kapitals in Sondervermögen, Immobiliendirektbesitz und dann auch in REITs zu investieren.

Experten hatten nach Angaben von "REITs in Deutschland" mit der Eingliederung von REITs bereits seit einiger Zeit gerechnet, die gesetzlichen Neuerungen sollen dabei helfen, die Position von REITs auf dem deutschen Investmentmarkt zu stärken. So können Assekuranzen in Zukunft eine Auslagerung ihres Immobilienbesitzes in REITs vornehmen. Die jeweiligen Aktienanteile an den REITs werden dann nicht auf den Aktienbesitz angerechnet, der - wie der 25 % Anteil an Sondervermögen und Direktbesitz - ebenfalls prozentual beschränkt ist. Bei den Anbietern von REITs und bei Investoren stoßen die Pläne des Bundesfinanzministeriums auf allgemeine Zustimmung. [Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH]

Autor: LexisNexis | 13.12.2007 | 0 Kommentare | Rubrik: Finanzen

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