Welche Unterschiede gibt es in der deutschen und britischen Bilanzierung?
Stille Reserven und Marktwertentwicklungen richtig einschätzen
Bei britischen Gesellschaften bzw. Britischen Policen hat der Kunde an den aktuellen Marktwerten der getätigten Kapitalanlagen teil. Die Bilanzierung, also die steuerliche Dokumentation, spielt hierbei keine Rolle. Für den Investor zählen allein die reellen Wertentwicklungen. Denn britische Gesellschaften haben ihre Kunden neben den Anlageerträgen auch an Abschlussboni zu beteiligen.
Anders deutsche Gesellschaften: konservativ investierte Gelder, etwa in Immobilienbestände, werden steuerlich abgeschrieben. Auf diese Weise können finanziell starke und stille Reserven aufgebaut werden. Denn aufgrund der Bilanzierung werden diese tatsächlichen Werte unterm Strich oft als symbolische Ein-Euro-Beträge geschrieben. Ähnlich bei spekulativen Aktieninvestitionen:
Angenommen der Kurswert einer Aktie erhöht sich innerhalb einem Jahrzehnt von 100 auf 250 Euro, 80 Euro Dividenden werden ausgeschüttet. Bei einer deutschen Gesellschaft würden Garantiezinsen allein aus der Dividende erwirtschaftet, bei einer britischen Gesellschaft hingegen profitieren Sie zusätzlich zur Dividende auch vom Kursgewinn.
FAQ´s - weitere Informationen zu Britischen Policen
Autor: insurance1 agency | 19.02.2008 | 0 Kommentare | Rubrik: Britische Policen, Private Altersvorsorge

