Unfallversicherung für Senioren - Seniorenunfallversicherung
Unfallpolice für Senioren - Unfall-Hilfe im Alter
Diverse Versicherer haben sich heutzutage auf besondere Risikosituationen älterer Menschen eingestellt und bieten für diesen Fall Senioren-Unfallpolicen an. Immerhin treten auf der einen Seite bei Senioren im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen spezielle Unfallarten häufiger auf: Etwa ist das Risiko sich einen Oberschenkelhalsbruch nach einem Sturz zuzuziehen wesentlich höher. Auf der anderen Seite definieren sich auch die Hilfsleistungen, über die ein weiteres Leben im bekannten Umfeld ermöglicht wird, bei Senioren nach einem Unfall wesentlich konkreter.
Bestimmte Senioren-Unfallversicherungen bieten daher – zusätzlich zur Unfallrente – häufig auch so genannte Assistance-Leistungen. Diese können ab dem gemeldeten Unfall bis zu einem halben Jahr lang gewährt werden. Diese Leistungen beinhalten u. a. einen Menüservice, die Reinigung der privaten Wohnung, persönliche Hilfe bei Behördengängen, Arztbesuchen oder Einkäufen. Zudem wird auch die ambulante häusliche Pflege von dem Assisteur in die Wege geleitet.
Ganz anders die gesetzliche Pflegeversicherung: Sie prüft jeden einzelnen Leistungsantrag in einem zeitaufwendigen Verfahren bei dem langes Warten auf einen Entscheid quasi vorprogrammiert ist. Daher muss sich das leidtragende Unfallopfer häufig auf sich allein verlassen können – und das vor allem während der kritischen Tage (bis hin zu Wochen) nach dem Unfallereignis. Daher stellt die private Senioren-Unfallversicherung eine praktische Ergänzung zum staatlichen Versorgungsprogramm dar: Ohne lange Wartezeiten und Papierkrieg kann sich der Versicherte zweckmäßige Unterstützung sichern ohne auf sich allein gestellt zu bleiben. Das hilft die Wartezeit der gesetzlichen Variante zu, die ihm unter Umständen eine bestimmte Pflegestufe zuerkennt.
Bevor man sich also für eine Senioren-Unfallpolice entscheidet, sollte man per Vergleich prüfen, welcher Grad der InvaIidität nötig ist, um eine Rente von seinem Versicherer gezahlt zu bekommen. So können die Kunden ausgewählter Versicherungen selbst entscheiden, ob sie bereits ab einer Invalidität von 40 oder 50 Prozent Leistungen beziehen möchten.
Autor: insurance1 agency | 03.04.2008 | 0 Kommentare | Rubrik: Risikovorsorge, Unfallversicherung

