Was ist eine Dread Disease Versicherung?

Aus dem angelsächsischen Bereich kamen in den 1990er Jahren „Dread-Disease- bzw. Critical-Illness-Policen nach Deutschland. Erster Anbieter war Equity und Law mit zunächst nur drei versicherten schweren Krankheiten. Heute ist das Angebot von E&L vom Markt verschwunden. Andere Anbieter haben ihren Platz eingenommen.

Herkunft des Namens

„Dread Disease“ bedeutet wörtlich soviel wie „furchtbare Krankheit“. Als deutsche Übersetzung ist dieser Begriff ebenso wenig griffig wie „Schwere-Krankheiten-Versicherung“. Genau dies würde das Produkt aber am Zutreffendsten beschreiben. Besonders häufig versicherte Krankheitsbilder sind Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Nierenversagen und Bypass-Operationen am Herzen. Krankheiten, die im Vertrag nicht benannt sind, fallen nicht unter den Versicherungsschutz. Auch bei gleichbleibenden Einschlüssen sind Unterschiede im Detail nicht unüblich.

Überlebensrate in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen

Wird eine der versicherten Krankheiten nach ärztlicher Diagnose für einen festgelegten Zeitraum überlebt, so steht dem Versicherten die Versicherungsleistung zu. Teilweise müssen allerdings erst festgelegte Wartezeiten überstanden werden.

Drei Krankheiten decken Kernrisiko

Der Wettbewerb in der Dread Disease Versicherung findet vornehmlich über die Zahl der versicherten Krankheiten statt, wobei statistisch die meisten Leistungsfälle auf die Krankheiten Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall entfallen.

Autor: insurance1 agency | 02.10.2009 | 0 Kommentare | Rubrik: Dread Disease Versicherung, Risikovorsorge

Wir vergleichen Versicherungen! www.insurance1.de