Printmedien wichtiger als Onlinemedien
Printmedien erreichen die Finanz- und Versicherungsmakler noch immer besser als Onlinemedien. Focus Money , Versicherungswirtschaft und Wirtschaftswoche sind dabei die Top Titel innerhalb dieser Zielgruppe. Und auch die Entscheidungsrelevanz ist bei den Fachzeitschriften im Print-Online-Vergleich höher, wie die Media-Kurzanalyse der YouGovPsychonomics AG zeigt
Produktgeber erreichen die Zielgruppe der Finanz- und Versicherungsmakler noch immer besser über Fachzeitschriften als über das Internet. Denn eine hohe Zahl an Empfängern von Newslettern bedeutet noch lange nicht eine ebenso hohe Kontaktzahl. Zudem führt die physische Präsenz der Zeitschriften zu einer höheren Entscheidungsrelevanz für Produkte und Anbieter.
Die Top 3 der am häufigsten gelesenen wöchentlich und 14-tägig erscheinenden Titel sind aus Sicht der Makler die Fachzeitschriften Focus Money, Versicherungswirtschaft und Wirtschaftswoche. Bei den zehn bis zwölf Mal im Jahr erscheinenden Titel sind es die Fachmagazine AssCompact, Cash und Finanz-Test, bei den vier bis sechs Mal erscheinenden Fonds Exklusiv, Fonds Professionell und das VersicherungsJournal - Extrablatt die Spitzenpositionen. Alle diese Angaben sind in alphabetischer Reihenfolge und stehen nicht für die tatsächliche Platzierung.
Trotz all dieser Faktoren, die für die klassischen Medien sprechen, ist ein Erfolg mit Online-Medien möglich. Hier gilt es jedoch die richtige Mischung aus Frequenz und Attraktivität der Inhalte zu beachten, weiß Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsmarktforschung der YouGovPsychonomics AG. Denn eine einfache Kopie des Printproduktes funktioniere im Onlinebereich meist nicht, so Gaedeke weiter.
Vier Online-Medien, denen die Umsetzung dieser Faktoren gelungen ist und welche sich von der Kontaktwahrscheinlichkeit her mit den Printmedien messen können sind dvb Pressedienst, VersicherungsJournal, Versicherungsmagazin und WMDBrokerchannel. Zu diesen Ergebnissen kommt die vierteljährlich erhobene Studie "Makler-Absatzbarometer" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG. Bestandteil der Studie war eine bundesweite Befragung von 200 hauptberuflich tätigen Finanz- und Versicherungsmaklern. Thematisiert wurden dabei aktuelle sowie zukünftige Marktentwicklungen. [Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH]
Autor: LexisNexis | 22.11.2010 | 0 Kommentare | Rubrik: Versicherungsmakler

