Krankenzusatzversicherung: Soziales Umfeld spielt entscheidende Rolle
Immer häufiger spielt das soziale Umfeld in Bezug auf den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung eine entscheidende Rolle. Wie eine aktuelle Studie der YouGovPsychonomics AG zeigt, planen aktuell rund 130.000 Personen einen entsprechenden Abschluss innerhalb der nächsten drei Monate. Im Vordergrund stehen dabei noch immer Themen wie Zahnersatz, Zahnbehandlung und -erhalt sowie Zusatzversicherungen im Bereich Sehhilfen.
Der entscheidende Anstoß für den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung kommt immer häufiger aus dem sozialen Umfeld. Einen bedeutenden Faktor stellen dabei vor allem Krankheitsfälle im Bekanntenkreis dar. Lediglich bei Personen mit einem höheren Einkommen kommt der entsprechende Impuls noch häufig von einem Arzt. Wie die aktuelle Studie "Abschlusspotenzial für Krankenzusatzversicherungen 2011" der YouGovPsychonomics AG zeigt, planen zurzeit etwa 130.000 Personen in den kommenden drei Monaten einen solchen Abschluss. Im Vordergrund stehen dabei auch weiterhin Krankenzusatzversicherungen in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung und -erhalt sowie Sehhilfen. Generell abschlussbereit wären jedoch ca. 0,5 % aller Bundesbürger, was einem hochgerechneten Wert von 280.000 Personen entspricht. Bestandteil der Studie war eine bundesweite Befragung von 1.000 abschlussbereiten Bundesbürgern ab 18 Jahren. Bestandteil der Studie war eine bundesweite Befragung von 1.000 abschlussbereiten Bundesbürgern ab 18 Jahren.
Für die Informationsrecherche nutzen die Befragten die Internetseiten von privaten Krankenversicherungen und Krankenkassen. Stabil geblieben gegenüber 2009 ist hingegen die medienübergreifende Nutzung der Krankenkasse als Informationsquelle. Hierzu zählen neben dem Internet auch das Werbematerial oder die Berater selbst. Private Krankenversicherer werden im Vergleich zu 2009 hingegen seltener als direkte Informationsquelle angegeben. Ähnlich verhält es sich auch mit den Tarifrechnern der privaten Assekuranzen, da auch sie im Zweijahresvergleich seltener genutzt werden.
Auch bei der Frage nach den Versicherungsunternehmen, die für den Abschluss der privaten Krankenversicherung in Erwägung gezogen werden, ergibt sich ein anderes Bild. Hier zeigen sich gegenüber 2009 deutliche Unterschiede. Insgesamt werden mehr Assekuranzen in Betracht gezogen, als es 2009 noch der Fall war. [Quelle: Wolters Kluwer Deutschland Information Services GmbH]
Autor: Wolters Kluwer | 09.05.2011 | 0 Kommentare | Rubrik: Krankenzusatzversicherung

