Berufsunfähigkeitsversicherung Ablehnung wegen Vorerkrankungen
Was können Sie tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung Sie wegen Vorerkrankungen ablehnt?
Wenn Sie nach 1961 geboren sind, müssen Sie sich selbst gegen Invalidität absichern, denn die staatlichen Leistungen sind kaum noch der Rede wert. Doch wenn Sie Vorerkrankungen mitbringen, bekommen Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht immer problemlos. Sie haben wegen Bluthochdruck, Asthma, Diabetes, Psychotherapie oder Rückenproblemen eine Ablehnung erhalten? Es gibt andere Möglichkeiten, die eigene Arbeitskraft abzusichern: Die Dread-Disease-Vorsorge, die Grundfähigkeitsversicherung, den Erwerbsunfähigkeitsschutz und die private Unfallversicherung. Diese Policen ersetzen den Berufsunfähigkeitsschutz zwar nicht komplett, trotzdem sichern sie wichtige Teile Ihres Risikos ab.
Dread-Disease-Police zahlt bei schweren Krankheiten
Die Dread Disease Versicherung (Schwere-Krankheiten-Vorsorge) springt ein, wenn Sie an bestimmten Krankheiten leiden. Bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und anderen im Versicherungsvertrag genannten Erkrankungen bekommen Sie sofort eine hohe Einmalzahlung. Mit diesem Geld können Sie eine berufliche Auszeit nehmen, ohne wirtschaftlich in Bedrängnis zu kommen. Natürlich lässt sich die Versicherungsleistung auch verwenden, um die Wohnung behindertengerecht umzubauen oder um besondere Therapien zu finanzieren. Ob Sie durch die Erkrankung arbeitsunfähig werden oder nicht, spielt beim Dread-Disease-Schutz keine Rolle, denn der Versicherer zahlt automatisch nach der Diagnose. Auch Unternehmen können ihre Führungskräfte übrigens gegen schwere Krankheiten absichern und so die finanzielle Handlungsfähigkeit sicherstellen.
Erwerbsunfähigkeitsversicherung schützt bei Vollinvalidität
Falls Sie wegen Vorerkrankungen keinen vollwertigen Berufsunfähigkeitsschutz bekommen, können Sie sich oft noch gegen Erwerbsunfähigkeit absichern. Der Versicherer zahlt Ihnen dann eine monatliche Rente, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen zu keiner Art von Arbeit mehr fähig sind. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eignet sich als Invaliditätsvorsorge zum Beispiel für Selbstständige und Menschen in risikoreichen Berufen wie beispielsweise Künstler oder Handwerker. Wählen Sie die Laufzeit so, dass Versicherungsschutz mindestens bis zum Beginn der Rentenzeit besteht.
Absicherung bei Verlust wichtiger Grundfähigkeiten
Eine Grundfähigkeitsversicherung leistet, sobald Sie wichtige Fertigkeiten wie Hören, Sehen, Sprechen, Greifen oder Gehen verlieren. Ob Unfall oder Krankheit die Ursache ist, spielt für den Grundfähigkeitsschutz keine Rolle. Der Versicherer zahlt unabhängig davon, ob Sie trotz gesundheitlicher Einschränkung weiterhin arbeiten können oder nicht. Wenn Sie wegen eines Risikoberufs, wegen Allergien oder einer seelischen Erkrankung nur schwer BU-Schutz bekommen, ist die Grundfähigkeitsversicherung eine interessante Alternative.
Unfallversicherung ergänzt den Berufsunfähigkeitsschutz
Die Unfallversicherung zahlt, wenn Sie durch einen Unfall bleibende körperliche Schäden erleiden. Je nach Tarif können Sie eine monatliche Unfallrente und/oder eine hohe Einmalzahlung vereinbaren. Leistungsstarke Anbieter erbringen zusätzlich eine hohe Sofortleistung bei Schwerverletzungen, sie beteiligen sich an den Rehakosten und bezuschussen die berufliche Wiedereingliederung nach einem Unfall. Die private Unfallversicherung empfiehlt sich vor allem als Ergänzung zum Berufsunfähigkeitsschutz, denn nur in rund 10 % aller Fälle ist ein Unfall die Ursache für Berufsunfähigkeit.
Weitere Informationen:
Ratgeber zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Ratgeber zur Dread Disease Versicherung
Autor: insurance1 agency | 10.11.2011 | 0 Kommentare | Rubrik: Berufsunfähigkeitsversicherung

