Baunebenkosten
Baunebenkosten sind in der Kostengliederung der DIN 276, Kostengruppe 700 aufgelistet und ein wichtiger Bestandteil der Baukosten. Leider werden sie von vielen Bauherren meistens unterschätzt. Vor allem bei der Kalkulation der Baufinanzierung sollte man sich über die Höhe der Baunebenkosten im Klaren sein, da der Baukredit ansonsten zu niedrig gewählt wird und einem das Geld noch vor der Fertigstellung ausgeht. Nicht selten müssen dann die Bauherren ihren Kredit nachträglich aufstocken. Sie sind abhängig von der Region und der Beschaffenheit des Grundstücks. Zu den Baunebenkosten zählen zum Beispiel Ausgaben für Hausanschlüsse (Strom, Gas, Abwasser), Kosten für Architekten, Baugrundgutachten, Baustoffprüfungen , Behördenkosten, Notarkosten und Kosten für die Bauversicherungen während der Bauzeit. In der Regel kann man ca. 15 - 20 % der Baukosten für die Baunebenkosten veranschlagen. [Lexikon Stand: 31.03.2008]
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