Bausparvertrag
Der Bausparvertrag ist eine besondere Form eines Darlehens, wird meistens mit einer Bausparkasse geschlossen und in der Regel für den Kauf, den Bau oder die Renovierung einer Immobilie genutzt. Er wird in drei Phasen unterteilt. In der Ansparphase werden monatlich feste Beträge eingezahlt. Diese Beiträge sind abhängig vom gewählten Bauspartarif und von der festgelegten Bausparsumme. Die zweite Phase ist die Zuteilungsphase. Sie beginnt, wenn das Mindestsparguthaben erreicht ist, die Mindestvertragslaufzeit eingehalten wurde und eine bestimmte Bewertungszahl erreicht wurde. Auch diese Konditionen sind vorher vertraglich geregelt wurden. Nach der Zuteilung des Bausparguthabens beginnt dann die dritte Phase, die Darlehensphase. Der Bauherr hat zwar einen Anspruch auf das Baudarlehen, muß es aber nicht annehmen. In diesem Falle bieten die Bausparkassen meist attraktive Bonuszinsen. So kann man den Bausparvertrag auch als attraktive Geldanlage nutzen, da zusätzlich vermögenswirksame Leistungen gezahlt werden. Darüber hinaus unterliegen sie keinen Zinsschwankungen, wodurch die Baufinanzierung unabhängiger von Zinsentwicklungen am Kapitalmarkt wird. [Lexikon Stand: 31.03.2008]
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