Deckungshypothek
Deckungshypotheken bieten Hypothekenbanken Sicherheiten für Geld, das sie in Form von Darlehen an Kreditnehmer ausgegeben haben. Dabei werden Pfandbriefe zum Zweck der Refinanzierung am Kapitalmarkt ausgegeben. Die als besonders sichere Geldanlage bekannten Pfandbriefe sind wiederum durch das Pfandrecht an einer Immobilie abgesichert. Dabei liegt die Hypothekenbank großen Wert darauf, im Grundbuch an erster Stelle zu stehen. Eine weitere Sicherheit ist, dass lediglich 60% des Beleihungswertes einer Immobilie durch das Darlehen finanziert werden können. Damit eine Hypothekenbank keine unbegrenzte Anzahl an Pfandbriefen ausgeben kann, muss deren Gesamtbetrag jederzeit in Höhe des Nennwertes durch gleichhohe Hypotheken und gleichem Zinsertrag abgedeckt sein. In diesem Fall spricht man von ordentlicher Deckung. [Lexikon Stand: 31.03.2008]
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