Eigenkapital
In den meisten Fällen, wird bei einer Immobilienfinanzierung ein gewisser Prozentsatz an Eigenkapital vom Darlehensgeber gefordert. Grund dafür ist die Bewertung des jeweiligen Objektes durch die Bank, die vom aktuellen Verkehrswert einen Risikoabschlag vornimmt. Dieser Risikoabschlag ist je nach Bank und Region unterschiedlich hoch. Als Eigenkapital gilt vor allem Barvermögen, dass dem Darlehensnehmer zur Zeit der Kreditaufnahme zur Verfügung steht. Zusätzlich dazu, können Sparbriefe, Aktien, unbelastete Immobilien, Guthaben aus Bausparverträgen, Schenkungen von Verwandten, Darlehen von Arbeitgebern und im weitesten Sinne auch öffentliche Förderungen zum Eigenkapital gerechnet werden. In einigen Fällen ist es möglich, von bestimmten Darlehensgebern eine hundertprozentige Baufinanzierung ohne Risikoabschlag zu bekommen. Da jedoch das Risiko für die Bank wesentlich höher ist, wird das Darlehen ohne Eigenkapital durch Zinsaufschläge des Darlehensgebers für den Kreditnehmer teurer ausfallen, als mit Eigenkapital. [Lexikon Stand: 31.03.2008]
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