Muskelhypothek
Wird, das bei der Baufinanzierung fehlende Eigenkapital, durch Eigenleistungen des Bauherren bei der Errichtung oder dem Erwerb einer Immobilie ersetzt, wird das als Muskelhypothek bezeichnet. Die Muskelhypothek ist also nichts anderes, als ein geldwerter Vorteil, der durch das Bauen in eigener Regie erbracht wird. Das Gesetz schreibt vor, dass der Wert dieser Eigenleistung dem der Kosten entspricht, die bei der Beauftragung eines Unternehmers entstanden worden wären. Oft werden zudem auch Familienmitglieder oder Freunde und Bekannte zu Hilfe genommen, um möglichst viele Arbeiten kostengünstig und schnell zu bewerkstelligen. Viele Bauherren überschätzen dabei leider ihre Fähigkeiten und unterschätzen den dafür nötigen Zeitaufwand. Daher ist es sehr ratsam, sich im Vorfeld genau zu überlegen, welche Arbeiten man in Eigenleistung erbringen kann. [Lexikon Stand: 31.03.2008]
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