Refinanzierung
Die Refinanzierung bezeichnet die Aufnahme von Fremdkapital durch einen Kreditgeber (meistens Kreditinstitute) zum Zwecke der Beschaffung von Geld. Damit stellen die Kreditinstitute sicher, dass sie genügend liquides Kapital zur Verfügung haben, um selbst Darlehen gewähren zu können. Zum Zwecke dieser Gegenfinanzierung nimmt das Kreditinstitut entweder einen Geldmarktkredit oder einen Lombardkredit bei der Notenbank auf. Möglich ist aber auch eine Rediskontierung von Wechseln, Verkauf von Wertpapieren oder die Emission von Anleihen. Da immer eine Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung am Geld und Kapitalmarkt herrscht, besteht für den Darlehensgeber einen erhebliches Refinanzierungsrisiko. [Lexikon Stand: 31.03.2008]
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