Rohertrag
Beim Rohertrag werden alle, durch die Immobilie erwirtschafteten, Einnahmen aus der Bruttokaltmiete mit allen umlagefähigen Betriebskosten zusammengerechnet. Er ist also ein Ausdruck für die positive Differenz zwischen dem erwirtschafteten Erlös der Immobilie und den dafür eingesetzten finanziellen Mitteln. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Besitzer der Immobilie dieser zum Zweck der Kapitalanlage erworben hat oder diese in der Zukunft kaufen möchte. Um eine möglichst reelle Bewertung vornehmen zu können, werden dem entsprechend genaue Angaben benötigt. Bei Immobilien, die für die Selbstnutzung durch den Eigentümer bestimmt sind, spielt der Rohertrag in der Regel keine Rolle. [Lexikon Stand: 31.03.2008]
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