Abhängigkeit von der Marktentwicklung
Werden ETF Exchange-traded-Funds passiv gemanagt, setzen sie sich stets zum Ziel, den ETF Exchange-traded-Funds Vergleichsindex möglichst exakt nachzubilden. Dennoch können ETF Exchange-traded-Funds die Entwicklung des zugehörigen Index zu keinem Zeitpunkt übertreffen. Wer auf eine höhere Rendite abzielt, muss in diesem Fall risikoreicher in einen aktiv gemanagten Fonds investieren. Aktiv gemanagte Fonds haben zudem den Vorteil, dass insbesondere in Zeiten fallender Kurse eventuell entstehende Verluste weitaus eher kompensiert werden können, da der Anleger hier jederzeit die Möglichkeit besitzt, die Fonds entsprechend umzuschichten. Nachteilig sind die ETF-Investments lediglich in ihrer Handelbarkeit, denn anders wie bei einem Handel durch die Kapitalanlagegesellschaft – fallen bei einem Handel mit ETF Exchange-traded-Funds auch Orderkosten an, die sich insbesondere bei den neueren Produkten durchaus auch einmal im hohen zweistelligen Eurobereich bewegen können.
Dies gilt entsprechend im Umkehrschluss auch für Fondsanteile, die über die Börse gekauft werden. Auch diese können nicht wieder kostenlos an die Kapitalanlagegesellschaft zurückgegeben werden. Vielmehr muss der Investor diese wieder über eine Börse verkaufen. Geht es um spezielle Indizes, müssen Investoren den Nachteil der begrenzten Verfügbarkeit hinnehmen. Mit weitaus größeren Nachteilen müssen Anleger rechnen, die auf sog. Synthetische Replikationen setzen, bspw. auf Swaps drivative Finanzinstrumente. Diese Investments genie0en seit der Finanzkrise bei den Anlegern nur noch einen schlechten Ruf. Denn die Schattenseite, nämlich das Risiko, dass der Kontrahent (also der Vertragspartner des Fonds) ausfallen könnte, ist einfach zu groß. Dies darf auch dann nicht unterschätzt werden, weil etwa der Anteil von Swaps am Nettoinventarwert eines Fonds begrenzt ist. Die Richtlinien der Europäischen Fondsregulierung schreiben hier eine Begrenzung auf höchstens zehn Prozent vor.
Investoren müssen mit einem ETF-Investment auch damit leben, dass diese in den meisten Fällen ausschließlich für die wichtigsten Indizes verfügbar sind. Dies gilt umso mehr bei ausländischen Basiswerten, weshalb Investoren oftmals nur der Weg bleibt, auf Zertifikate zurück zu greifen, die bereits im Zuge der Finanzkrise schon ein immenses Imageproblem mit sich führen. Was nicht zuletzt dazu führt, dass von Beginn an bereits auf ein risikoreiches ETF-Investment gesetzt wird.
Die Berater von insurance1.de stehen Ihnen bei der Beantragung des richtigen ETF Exchange-traded-Funds mit Rat und Tat zur Seite. [ETF-Artikel Stand: 30.03.2010]

