Dachfonds als Alternative mit weniger gutem Ruf

Dachfonds finden innerhalb eines Investments nur wenig Nachfrage, denn sie sind nicht nur zu teuer, auch die Rendite lässt die Herzen der Anleger nicht gerade höher schlagen. Denn Dachfonds stellen ein Investment dar, in denen ein Fonds in einen weiteren Fonds investiert. Der Nachteil hieraus ist, dass der Anleger doppelt Gebühren bezahlen muss. Neben den einmaligen Ausgabeaufschlägen fallen auch noch jährliche Managementgebühren an – gleichfalls auch für die Fonds, die im Depot liegen.

Jährliche Belastungen in Höhe von bis zu 3 Prozent sind hier schnell erreicht. Mit einer solch hohen Belastung muss der Fonds im Gegenzug eine entsprechend hohe Rendite erwirtschaften, doch auch dies ist bei diesem Investment nicht der Fall. Vorteile für Dachfonds gibt es nur wenige. Viele Investoren setzen mit diversen Investments auf die zwar bewährte, aber hoch riskante „Buy-and-Hold-Strategie“, um entsprechend Steuern zu sparen. Doch nur in den seltensten Fällen geht diese Rechnung auf. Vielfach werden Verluste erzielt, die weitaus höher sind als die gesamte Steuerersparnis. Hier findet der Investor einen idealen Einstieg mit Dachfonds. Durch geschicktes Kaufen und Verkaufen wird entsprechend der Markt aktiv genutzt. Lediglich die Risiken müssen entsprechend minimiert werden.

In allen anderen Fällen ist ein börsengehandelter Indexfonds einem aktiv gemanagten Fonds vorzuziehen. Wer auf Dachfonds in seinem Portfolio nicht verzichten möchte, sollte auf Dachfonds setzen, die in ETF Exchange-traded-Funds investieren. Diese Alternative bietet Investoren die Möglichkeit, insbesondere bei starken Marktschwankungen zu überstehen, weil sie auch gleichzeitig auf ein kostengünstiges ETF-Investment setzen. Anleger sollten bei diesem Investment nur darauf achten, dass diese Kostenersparnis letztlich auch bei ihnen ankommt.

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