Deutliche Unterschiede gibt es auch im Bereich „Sicherheit“

Es mag immer noch Investoren geben, die hoffen auf ein „todsicheres“ Investment. Daher legen sie ihr Kapital insbesondere in Indexzertifikate an. Doch der Fall Lehmann brachte die Wahrheit zu Tage: Zertifikate sind und bleiben nun einmal Schuldverschreibungen eines Emittenten. Muss dieser auf Grund einer Wirtschaftskrise in die Insolvenz, erleidet der Anleger mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Totalverlust. Das eingesetzte Kapital ist weg. Nicht so bei ETF Exchange-traded-Funds. Hier werden die Kundeneinlagen des Fonds getrennt vom Vermögen der Gesellschaft verbucht: nämlich als ausgelagertes Sondervermögen. Kommt es zu einer Insolvenz, dann fallen diese Gelder nicht in die Insolvenzmasse. Das eingesetzte Kapital kann wieder zurückgezahlt werden. Somit bieten ETF Exchange-traded-Funds dem Investor wesentlich mehr Sicherheit als Indexzertifikate.

Investoren sollten allerdings bei ihren Investments eine ganz wichtige Abgrenzung machen: ETF ist nicht ETC. ETC bedeutet Exchange Traded Commodities und ist eine börsennotierte Schuldverschreibung (ähnlich wie bei Indexzertifikaten). Diese riskanten Papiere ermöglichen dem Investor ein Investment auf dem Rohstoffmarkt. Daher auch die Übersetzung von Commodities = Rohstoffe. Das größte Problem liegt dabei im gesamten Kapitalverlust, und diesen trägt in diesem Fall der Investor alleine. Dass hier entsprechend ETF Exchange-traded-Funds vorgezogen werden sollten, muss nicht extra angesprochen werden. Zudem haben Investoren auch bei einer ETF-Anlage die Möglichkeit, in Rohstoffindizes zu investieren. Sie umgehen damit das hohe Risiko, wie dies bei einer ETC-Anlage der Fall wäre.

Die Berater von insurance1.de unterstützen Sie bei der richtigen Vorgehensweise zur Beantragung eines ETF Exchange-traded-Funds. [ETF-Artikel Stand: 30.03.2010]

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