Die Vorteile der Altersvorsorge ETFs im Gesamtüberblick
Ein Altersvorsorge-Investment in ETF bietet einige Vorteile. Zu nennen wäre einerseits der Wegfall der Abgeltungssteuer. Dadurch genießen ETF Fondsdepot-Policen langfristig eine höhere Rendite als reine ETF-Depots. Dies gilt neben Sparplänen auch für Einmalanlagen. Hierdurch erzielt das Investment letztlich eine deutlich höhere Ablaufleistung – und das trotz Berücksichtigung von Kosten und Steuern. Da ETFs rechtlich keine Zertifikate und somit auch keine Schuldverschreibungen darstellen, entfällt bei diesem Investment auch das Emittentenrisiko. Vielmehr wird das Vermögen der Verwaltungsgesellschaft als Sondervermögen abgetrennt. Dies wiederum bedeutet Schutz bei einem Konkurs durch die Bank bzw. die Versicherung.
Bei herkömmlichen Investments sind Spezialisten damit beschäftigt, einzelne Titel auszuwählen. Dieser Aufwand für Spezialisten entfällt bei ETF Exchange-traded-Funds. Hierdurch liegen die Kosten bei einem DAX-ETF bei 0,15 p.a., bei einem aktiven deutschen Fonds hingegen bei 1,5 p.a. Ein weiterer Vorteil in einem ETF-Investment liegt auch darin, dass hier keine Investmentexperten benötigt werden, die das entsprechende Investment nicht nur entwickeln, sondern diese Entwicklung letztlich auch umsetzen müssen. Dieser Nachteil bei aktiven Fonds kann nicht nur zu Fehlentscheidungen führen, es können auch Wertverluste durch eine falsche Einzeltitelauswahl entstehen. Bei ETF Exchange-traded-Funds hingegen wird die Wertentwicklung durch den jeweiligen Index gesichert. Hierdurch können auch keine Fehlentscheidungen bezüglich der Investitionsgradsteuerung entstehen. Denn eines muss klar gesagt werden: Kein Fondsmanager wird bereits heute von sich behaupten können, dass er etwa in den nächsten 30 Jahren den Index schlagen wird.
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