ETF Exchange-traded-Funds können als einzelne Module eingesetzt werden

Anleger haben bei einem ETF Exchange-traded-Funds-Investment die Vorteile, dass sich jeder einzelne Baustein aus dieser Anlage bei der Konstruktion des gesamten Portfolios verwenden lässt. Es spielt also für den Investor keinerlei Rolle, ob der Fonds nun auf einem einzelnen Marktwert wie dem DAX basiert oder sich etwa auf zahlreiche Regionen bspw. Europa, Asien etc.) erstreckt. Gleiches lässt sich selbstverständlich auch über die Anlageklassen sagen. Hier kann gewählt werden zwischen Emerging Markets, zwischen Renten oder gar in Aktien entwickelte Märkte. Beispiel: Ein Anleger besitzt bereits ein Investmentportfolio mit dem Schwerpunkt auf deutsche Aktien. Zusätzlich plant er weitere Aktienpositionen in Asien zu besetzen. Durch den Kauf eines ETF Exchange-traded-Funds lässt sich dies nicht nur einfach, sondern auch äußerst kostengünstig regeln.

Auch die niedrige Gesamtkostenquote, dem Total Expense Ratio, für die ETF Exchange-traded-Funds bekannt sind, ist vorteilhafter als dies bei herkömmlichen Investmentfonds bzw. bei aktiv gemanagten Fonds der Fall ist. Der TER bezeichnet dabei den Gesamtbetrag der Kosten, die innerhalb des Fondsmanagements anfallen, inklusive Lizenzgebühren und laufende Kosten. Die Berechnung des TER geschieht dadurch, in dem die Gesamtkosten durch das Vermögen im Fonds dividiert wird. Das sich hieraus ergebende Ergebnis wird dann als Prozentzahl dargestellt. Dabei ist die Gesamtkostenquote fast immer jährlichen Schwankungen unterworfen. Der TER selbst setzt sich aus verschiedenen Positionen zusammen, unter anderem durch eine Gebühr für das Fondsmanagement, das allerdings von der Investmentgesellschaft einbehalten wird. Hinzu kommen Gebühren für die Registrierung, Gebühren aus laufenden Kosten sowie anfallende Rechtsgebühren.

Wer in einen ETF Exchange-traded-Funds investiert, verfolgt stets das Ziel einer Index-Wertentwicklung. Auf Grund dieser Indexnachbildung kann die Kostenstruktur im Fonds sehr viel niedriger gestaltet werden, als dies bei aktiv gemanagten Fonds der Fall ist. Bei letzteren fallen für jede Wertentwicklung entsprechend höhere Gebühren an. Ein weiterer „Nachteil“ liegt im stetigen Kauf und Verkauf bei gemanagten Fonds, nicht so bei indexorientierten Fonds. Hier wird auf einen häufigen Wechsel bewusst verzichtet. Anleger, die also in herkömmliche Investmentfonds anlegen, müssen daher auch entsprechend höhere Transaktionskosten innerhalb des Fonds mit einkalkulieren. Anders bei Renten-ETFs, hier liegt die durchschnittliche Gesamtkostenquote bei rund 0,16 Prozent. Bei Aktien-ETFs liegt die Quote bei kostengünstigen 0,37 Prozent.

Die Berater von insurance1.de unterstützen Sie bei der richtigen Vorgehensweise zur Beantragung eines ETF Exchange-traded-Funds. [ETF-Artikel Stand: 30.03.2010]

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