Wie und wo kauft bzw. verkauft (handelt) man ETF Exchange-traded-Funds?
Börsennotierte Anteile sind grundsätzlich traditionellen Fonds vorzuziehen. Denn letztere sind Anleihen, die nicht an der Börse notieren. Somit haben Investoren nur einmal am Tag die Möglichkeit, ihre Anteile zum Nettoinventarwert zu kaufen bzw. zurückzugeben. Dies geschieht jeweils bei Handelsschluss. Das Problem: Da dies lediglich nur einmal am Tage möglich ist, kennen Investoren weder den zur Abrechnung kommenden Preis noch den exakten Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkt. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer öfters die Möglichkeit, Publikumsfonds auch an unterschiedlichen Börsenplätzen zu handeln – und das sogar aktiengleich. Hier liegen bei ETF Exchange-traded-Funds die Vorteile auf der Hand: sie sind börsentäglich handelbar – und auf diese Weise wird auch der aktuelle Kurs bzw. Preis festgestellt. Diese Preisbestimmung geschieht im laufenden Handel sogar analog zum Aktienhandel.
Dies wiederum bewirkt, dass eingehende Kauf- bzw. Verkaufsaufträge sofort ausgeführt werden. Lediglich die Orderkriterien müssen hierzu erfüllt sein. Damit ist ein ETF Exchange-traded-Funds ebenso einfach zu handhaben wie eine einzelne Aktie. Dies gilt auch für alle traditionellen Handelstechniken. Denn auch bei einem ETF-Engagement können Limits und Leerverkäufe eingesetzt werden. Selbst eine GTC-Order ist möglich. Unter einer GTC-Order versteht man gültig bis auf Widerruf“. Werden ETF Exchange-traded-Funds gekauft bzw. verkauft, geschieht dies ebenso einfach wie dies bei einer Aktien- oder Zertifikatorder der Fall ist. Hierzu benötigt man lediglich einen Wertpapierhändler (sog. Designated Sponsor). Dieser stellt dann für die entsprechenden zugeordneten Fonds ein bestimmtes Mindestvolumen für die An- bzw. Verkaufskurse. Das Ganze geschieht dann innerhalb der Börsenöffnungszeiten.
Der Wertpapierhändler ermöglicht auf diese Weise dem Investor einen jederzeitigen Handel, was wiederum für die Liquidität eines ETF-Engagements spricht. Diese Garantie ist ein entscheidender Vorteil gegenüber aktiv gemanagten Investmentfonds dar. Deren Kurse werden nämlich nur einmal am Tag von der jeweiligen Fondsgesellschaft ermittelt. Dies geschieht immer dann, wenn ge- bzw. verkauft wird. Fallen Orderaufträge an. Haben Investoren von ETF Exchange-traded-Funds die Möglichkeit, diese stets bei einer Direktbank bzw. bei einer Bank oder Sparkasse aufzugeben. Der Orderauftrag selbst unterscheidet sich dabei nicht von einer Aktienorder, weshalb entsprechend auch die Anteile ausgeführter Kaufaufträge wie Aktienwertpapiere auch direkt in einem Depot der Bank oder Sparkasse hinterlegt werden.
Anleger müssen umdenken
Der Handel mit indexbasierten Fonds wird natürlich auch durch die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt, weshalb der Handel entsprechend volatil, aber auch umsatzstark ausfällt. Eine hohe Nachfrage erleben im Moment vor allen die Geldmarktportfolios, gleichwertig neben ETF Exchange-traded-Funds, diese allerdings auf der Basis von US-Aktien oder in der Bankenbranche. Investoren der sicheren Seite entscheiden sich hingegen für Renten-ETFs – zu groß ist die Scheu vor einem Risiko, zu groß die momentane Nervosität. Daher haben Investoren eine Möglichkeit gefunden, mit der Nutzung von ETF Exchange-traded-Funds ihre Portfolios belastungsfähiger zu gestalten. Denn trotz Finanzkrise stehen ETF Exchange-traded-Funds weiterhin zu ihren Vorteilen, die da wären: Flexibilität, Liquidität und Transparenz.
Anleger haben gelernt, entsprechend den Marktgegebenheiten umzudenken. Sie suchen nach einer klaren Trennung innerhalb der gegebenen unterschiedlichen Risiken. Betroffen sind hier insbesondere Marktrisiken, Zinsrisiken, Managementrisiken, aber auch Emittentenrisiken. Ein sicheres Portfolio gewinnt wieder an Bedeutung – hierfür müssen Investoren allerdings ihre Gewichtungen entsprechend verschieben. Und genau von diesem Trend werden die ETF Exchange-traded-Funds auch weiterhin positiv profitieren. Zu sehr mussten Investoren bislang die herben Einbrüche an den Aktienmärkten beobachten. Dies führte entsprechend zu einer geringeren Anlage in Aktien-ETFs. Doch die Märkte ziehen langsam wieder an, wenn auch nur leicht. Dieses leichte Anziehen sorgt dann wieder entsprechend dafür, dass das in ETF Exchange-traded-Funds verwaltete Vermögen wieder ansteigt.
Ein Grund liegt darin, dass die meisten Anlagen in ETF Exchange-traded-Funds der Finanzkrise trotzen. Sie beweisen vielmehr weiterhin ihre Produktvorteile, weshalb immer mehr Investoren für Langfristanlagen in ETF Exchange-traded-Funds gewonnen werden können. Eine ganz besondere Rolle kommt dabei dem Finanzvertrieb zugute, denn dieser stellt das Bindeglied zwischen Anleger und Anbieter her. Investoren, die ihre Gelder in ETF Exchange-traded-Funds anlegen, erwarten eine große Verantwortung. Hinzu kommt für beide Seiten – Investoren und Anbieter – die besondere Herausforderung: Insbesondere Letzere müssen lernen, entsprechend konfliktfrei mit den Forderungen Gewinnmaximierung“ und Kundennutzen“ umzugehen. ETF Exchange-traded-Funds gehören nun einmal zu einem alternativen Geschäftsmodell, mit dem dieser Konflikt umgangen werden kann. Dies haben insbesondere die Honorarberater entdeckt. Damit eröffnet ein Investment in ETF Exchange-traded-Funds für den Anleger einen neuen Trend in Richtung vorteilhafter Geldanlage.
Die Berater von insurance1.de unterstützen Sie bei der richtigen Vorgehensweise zur Beantragung eines ETF Exchange-traded-Funds. [ETF-Artikel Stand: 30.03.2010]

