Worauf ist beim Kauf von ETF Exchange-traded-Funds zu achten?

Für Anleger und Investoren steht an allererster Stelle natürlich Sicherheit. Doch können gerade ETF Exchange-traded-Funds dies bieten? Hier muss klar zum Ausdruck gebracht werden: Einen Zugriff auf das Sondervermögen innerhalb einer ETF Exchange-traded-Funds-Anlage hat ausschließlich die Kapitalanlagegesellschaft und nicht der Käufer. Letzterer hat lediglich die Möglichkeit, seinen Anteil zu verkaufen. Kommt es zu einer Auslösung des ETF Exchange-traded-Funds, haben Anleger die Möglichkeit, ihren Anteil am Liquidationserlös aus dem Sondervermögen zu verkaufen. Zudem können entsprechende ETF-Anteile gegen einen Aktienkorb getauscht werden. Die Vermögensverwaltung durch die Kapitalanlagegesellschaft ist im Verkaufsprospekt festgeschrieben und kann dort auch eingesehen werden.

Zu beachten ist ferner, dass nicht bei allen ETF Exchange-traded-Funds Aktien des Index gekauft werden, in vielen Fällen werden auch sog. Swaps herangezogen. Unter Swaps sind Wertpapiere zu verstehen, bei der eine Bank verspricht, den Unterschied zwischen den Aktien im ETF und dem nachzubauenden Index auszugleichen. Hierdurch entsteht für Anleger jedoch ein nicht zu unterschätzender Nachteil: Bei einer Bankenpleite ist der Swap nichts mehr wert, weshalb derartige ETF Exchange-traded-Funds auch einem gesetzlich beschränkten Kontrahentenrisiko unterliegen. Der weitere Nachteil liegt in der engen wirtschaftlichen Verbundenheit der Bank mit der Verwaltungsgesellschaft des ETF. Was bedeutet: Geht die Bank in die Pleite, werden auch entsprechend die Kontrahenten mit in die Tiefe gerissen.

Die Berater von insurance1.de stehen Ihnen bei der Beantragung des richtigen ETF Exchange-traded-Funds mit Rat und Tat zur Seite. [ETF-Artikel Stand: 30.03.2010]

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