Sterbetafel
Nach dem Rechnungszins ist die Sterbetafel wichtigste Rechnungsgrundlage der Lebensversicherer. Sie beschreibt den durch Tod verursachten Schrumpfungsprozess einer Personengruppe. Die Lebensversicherungsunternehmen rechnen üblicherweise mit den Sterbetafeln der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. DAV 1994 T und DAV 2004 R. Aufgrund der höheren Lebenserwartung von Frauen führt eine Absicherung des Todesfallrisikos (Kapitallebensversicherung) zu einem günstigeren Beitrag, die Absicherung des Erlebensfallrisikos (Rentenversicherung) hingegen zu einem höheren Beitrag als bei Männern. [Lexikon Stand: 31.12.2005 ]
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